Heuschnupfen-Zeit: Wenn der Frühling zur Belastung wird 🌸

So schön der Frühling mit seinen ersten warmen Sonnenstrahlen auch ist – für viele beginnt jetzt eine herausfordernde Zeit. Mit dem Erwachen der Natur startet auch die Hochsaison für Pollenallergien: Bäume, Sträucher, Gräser und Kräuter geben ihre Pollen ab und lösen bei Betroffenen klassische Symptome wie Niesreiz, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende Augen und Atembeschwerden aus.

Oft geht es schon sehr früh im Jahr los – zum Beispiel, wenn die Hasel blüht. Doch zum Glück gibt es natürliche Möglichkeiten, den Körper zu unterstützen und die Beschwerden sanft zu lindern. In meiner Praxis begleite ich Sie bei Heuschnupfen mit drei bewährten naturheilkundlichen Methoden: Homöopathie, Ohrakupunktur und Gemmotherapie.

👂 Ohrakupunktur – gezielte Impulse gegen Allergiebeschwerden

Die Ohrakupunktur ist eine sanfte, aber sehr wirkungsvolle Methode, um das Immunsystem zu regulieren und allergische Reaktionen zu lindern. Über kleine Nadeln an spezifischen Punkten im Ohr lassen sich Beschwerden wie Juckreiz, Atemprobleme oder Schleimhautreizungen gezielt beeinflussen.

Besonders wirkungsvoll sind:

  • Punkte zur Immunregulation – um die Überreaktion auf Pollen zu dämpfen
  • Lungenpunkt – hilfreich bei allergisch bedingten Atembeschwerden
  • Allergiepunkt – zur allgemeinen Stabilisierung des Systems
  • Spezifische Punkte für Augen und Nase – zur gezielten Linderung akuter Symptome

Schon wenige Sitzungen können spürbare Erleichterung bringen – ganz ohne medikamentöse Belastung.

🌱 Gemmotherapie – die Kraft der Knospen nutzen

Die Gemmotherapie arbeitet mit den jungen, vitalen Teilen der Pflanzen: den Knospen. Diese enthalten besonders viele Enzyme, Wachstumsstoffe und pflanzliche Botenstoffe. Bei Heuschnupfen wirken sie regulierend auf das Immunsystem und unterstützend auf die körpereigene Abwehr.

Bewährte Mittel aus der Gemmotherapie sind:

  • Ribes nigrum (Schwarze Johannisbeere): Wirkt stark antientzündlich und wird als natürliches „Cortison“ geschätzt
  • Carpinus betulus (Hainbuche): Unterstützt bei chronischem Schnupfen und anhaltender Schleimhautentzündung
  • Betula pubescens (Moorbirke): Hilft bei Entgiftung und Immunregulation

Die Tropfen werden individuell dosiert und über mehrere Wochen eingenommen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

🕊 Homöopathie – sanfte Hilfe bei akuten und chronischen Allergien

Die Homöopathie setzt auf die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte und hat sich auch bei allergischen Beschwerden vielfach bewährt. Je nach Symptombild können verschiedene Mittel zur Anwendung kommen – individuell abgestimmt auf die Reaktionen Ihres Körpers. Hier einige Beispiele:

  • Allium cepa – bei starkem Fließschnupfen, brennender Nase und tränenden Augen
  • Galphimia glauca – lindert Niesreiz, Fließschnupfen und Augenjucken
  • Euphrasia – besonders hilfreich bei tränenden, juckenden Augen
  • Arundo donax – bei starkem Juckreiz in Nase und Gaumen
  • Nux vomica – für Menschen mit Reizüberempfindlichkeit und morgendlich verstopfter Nase

Die Auswahl des richtigen Mittels erfolgt individuell und kann im Akutfall sehr effektiv wirken. Für eine nachhaltige Linderung empfehle ich zudem eine miasmatisch-konstitutionelle Behandlung ab dem Herbst – um das Allergiegeschehen langfristig positiv zu beeinflussen.

🤍 Individuelle Begleitung in Ihrer Allergiezeit

Naturheilkunde bietet viele sanfte Wege, um Heuschnupfen nicht nur symptomatisch zu behandeln, sondern auch die Ursache ganzheitlich zu beeinflussen. In meiner Praxis stelle ich Ihnen gern ein persönliches Therapiekonzept zusammen – abgestimmt auf Ihre Beschwerden und Bedürfnisse.

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden oder vorbeugend aktiv werden möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Ich begleite Sie durch die Allergiezeit – sanft, ganzheitlich und individuell.

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